Trotz sinkender Einspeisevergütung: Solaranlagen lohnen sich noch

30.06 2015
Solarmodule und Strommast mit Leitungen

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Der Photovoltaik-Zubau auf deutschen Dächern ist rückläufig. Nachdem die Einspeisevergütung auf Werte zwischen 10 und 12 Cent pro Kilowattstunde abgesunken ist, sind offenbar immer weniger Hausbesitzer am alternativen Strom aus der Sonne interessiert. Von 2012 bis 2014 halbierte sich die Leistung der neu installierten Solarstromanlagen in jedem Folgejahr – grob gerechnet. Aber auch bei einigen Prozenten mehr oder weniger bleibt das Ergebnis ernüchternd gegenüber den Boom-Jahren der Photovoltaik. Um heute eine Rendite von 10 % für eine Solaranlage (berechnet auf 20 Jahre) zu erzielen, dürften die Kosten pro kWh inkl. Montage) 1.300 Euro nicht überschreiten und keine Versicherungs-, Wartungs- oder Reparaturkosten sowie Steuern anfallen. All dies ist in der Regel nicht der Fall. Trotzdem steht die Photovoltaik vor dem nächsten Boom. >>> Weiterlesen

Photovoltaik-Speicher: Eigenverbrauch wird immer attraktiver

12.06 2015
solar anstieg

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Wirtschaftliche Speicher leiten eine neue Ära der Photovoltaik ein: Der Paradigmenwechsel in der Solarstromerzeugung – weg von der Einspeisevergütung, hin zum Eigenverbrauch – benötigt einige Zeit, um im reale Leben anzukommen. Nach zwei Jahren drastischer Senkung der Einspeisetarife haben diese sich auf einem Niveau zwischen 10 und 12 Cent pro kWh eingepegelt. Das entspricht in etwa dem derzeitigen Stand der Kosten, die eine PVA für die Produktion einer Kilowattstunde Solarstrom verursacht. >>> Weiterlesen

Energiewende in der Schweiz: Pro Solar fordert angemessene Förderung

09.05 2015
solar panel

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Auch die Schweiz hat mit den Kosten der Energiewende zu kämpfen. Zwar konnten die bisherigen Kürzungen bei der Solarförderung moderat gehalten und eine Lösung für den Antragsstau gefunden werden, aber nun scheinen die Potenziale für das Austarieren der unterschiedlichen Interessen ausgereizt. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie beim schweizerischen Ständerat hat Vorschläge für das weitere Verfahren in Sachen Solarförderung vorgelegt, mit denen die Ausgaben des Staates für alternative Energien radikal zurückgefahren werden sollen. >>> Weiterlesen

Einspeiseverguetung ab April 2015

27.04 2015
Solarförderung

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Bei der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen ist wieder Konstanz eingekehrt. Nach den turbulenten Jahren 2010 bis 2012 mit Photovoltaik-Zuwächsen von jährlich um die 7 GW und den damit verbundenen drastischen Senkungen der Einspeisvergütung hat sich Zubau an Solarstromkapazitäten in Deutschland wieder auf dem Stand von 2008 eingepegelt. Im Jahr 2014 gingen nur noch rund 1.900 MW neue Kapazität ans Netz. Damit wurde der geplante Zubaukorridor von jährlich 2.400 bis 2.600 MW unterschritten. Für den Vergleichszeitraum März 2014 bis Februar 2015 waren es sogar nur 1.811 MW. Diese Zahl ist für die Bundesnetzagentur die Grundlage der Berechnung der Einspeisevergütung für die Monate April, Mai und Juni 2015. Der generelle monatliche Absenkungssatz von 0,5 % verringert sich damit auf die Hälfte, nämlich auf 0,25 %. >>> Weiterlesen

Photovoltaik in der Schweiz: Trotz hohem Potential sind die Erwartungen gedämpft

21.03 2015

Flag_of_Switzerland.svgSeit 2009 wird in der Schweiz die Photovoltaik gefördert, 2014 wurde der erste Gigawatt-Peak kumulierte Gesamtleistung erreicht. Damit liegt man in etwa gleichauf mit der anderen Alpenrepublik Österreich. Der Schweizer Solarverband „Swissolar“ monierte trotzdem auf der 13. Nationalen Photovoltaiktagung 2015 den zähen Fortgang der Entwicklung. Mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln ließen sich in diesem Jahr maximal 300 MW Leistung neu installieren, hieß es. Möglich wäre nach Ansicht des Verbandes ein jährlicher Kapazitätszubau von 500 MW. Generell ließe sich der Anteil der Photovoltaik am nationalen Strommix der Schweiz bis zum Jahr 2025 auf 20 % ausbauen. Allerdings müssten dazu einige Regelungen zum solaren Ausbau schneller greifen. >>> Weiterlesen

Einspeisevergütung in Polen: Gesetz über die Förderung verabschiedet

06.03 2015
eu_solar

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Lange hat es gedauert, bis Polen die Solarförderung eingeführt hat. Bislang beschränkte man sich bei der Förderung der alternativen Energien auf Biomasse, die traditionell einen hohen Stellenwert im Lande hat. Der größte Teil davon jedoch kommt als Co-Feuerung in Kohlekraftwerken zum Einsatz, die 90 % des polnischen Strombedarfs decken. Nach 10 Jahren EU-Mitgliedschaft aber hat die polnische Regierung endlich dem Drängen aus Brüssel nach mehr Energiewende nahgegeben. Die Zeit wird knapp, um den von der EU geforderten Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 15 % am nationalen Strommix bis 2020 zu erreichen. >>> Weiterlesen

Ausschreibungregelung für Freiflächenanlagen beschlossen

31.01 2015
Engineer Holding Blueprint

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Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen wird schrittweise abgeschafft – so hat es die EEG-Reform im Sommer 2014 festgelegt. Ab Februar 2015 lernt die Branche nun die neue Förder-Verfahrensweise kennen. Das Bundeskabinett hat am 28. Januar 2015 die „Verordnung zur Einführung von Ausschreibungen für die finanzielle Förderung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen“ beschlossen.

Danach wird es nurmehr ein begrenztes Kontingent für die Förderung von PVA auf Freiflächen geben, und die Höhe der staatlichen Zuzahlung sinkt auf das niedrigste Gebot einer Ausschreibung. Mit der Durchführung der Ausschreibungen wurde die Bundesnetzagentur betraut. Erster Abschlusstermin soll der 15. April sein. >>> Weiterlesen

Einspeisevergütung ab Januar 2015

18.01 2015
New solar cells

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Die Zeiten stärkerer Ausschläge bei der Degression der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen sind endgültig vorbei. Nachdem die drastischen Senkungen 2012 und 2013 für einen erheblichen Rückgang bei der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen gesorgt haben, sind die niedrigeren Kapazitäten im Verlauf des Jahres 2013 auch auf die Degression durchgeschlagen. Für die Monate Januar bis März 2015 gab die Bundesnetzagentur am 30.12.2014 eine Absenkung der Einspeisevergütung um 0,25 % jeweils zum Ersten des Monats bekannt. >>> Weiterlesen

Einspeisevergütung in Österreich sinkt leicht

11.12 2014
Proffessionelle Solarzellenreinigung

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Alle Jahre wieder – heißt es in der Weihnachtszeit für die Photovoltaik-Interessenten in Österreich auf eine milde Gabe ihrer Regierung hoffen. Genauer gesagt: auf eine milde Senkung der Einspeisetarife. Denn jedes Jahr im Dezember wird Höhe der Einspeisevergütung vom Wirtschafts- und Energieministerium für das Folgejahr festgelegt. Für 2015 können die künftigen PVA-Betreiber aufatmen. Der zuständige Minister Reinhold Mitterlehner hat es (nach Abstimmung mit dem Umweltminister Andrä Rupprechter und dem Sozialminister Rudolf Hundstorfer) mit der Absenkung bei den in der Ökostrom-Verordnung festgelegten 8 % belassen. >>> Weiterlesen

Grüne fordern Korrektur am EEG

29.11 2014
eine Solaranlage auf einem Wohnhausdach

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Die zum 1. August 2014 in Kraft getretene EEG-Novelle hat Neuerungen gebracht, an die sich Photovoltaikanlagen-Betreiber erst einmal gewöhnen müssen. Anteilige EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch, Bestandsschutz, Neuanlagen-Vergütung, Degressionssenkung, Grünstromvermarktung und Vermarktungsmodelle schlechthin – die Bearbeitung des gesamten Feldes der erneuerbaren Energien erscheint nun in einem anderen Licht.

Den meisten PVA-Betreibern hat es der Gesetzgeber leicht gemacht – mit der Bagatellgrenze für Anlagen bis zu einer Kapazität von 10 kWp ändert sich faktisch nichts. Aber wer größere oder kombinierte Anlagen betreibt, muss seine Verfahren ändern und neu kalkulieren. >>> Weiterlesen