„Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken (2014)“

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Der Jahresbericht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist eine der aussagekräftigsten Erhebungen zu Rolle der erneuerbaren Energien. Hier werden alle Bereiche miteinander in Beziehung gesetzt, installierte Leistung und reale Energieerzeugung verglichen, regionale Unterschiede aufgezeigt oder die Fördervolumen definiert. Die neuen Zahlen, Fakten und Grafiken zum Jahr 2013 (Download hier), einschließlich der Zuwächse zum Jahr 2012, ergeben ein stattliches Gesamtbild des alternativen Energiesektors.

Rekordstände in allen Bereichen

Die erneuerbaren Energien haben sowohl im Bereich der gesamten Energiebereitstellung wie bei der Stromerzeugung neue Höchststände erreicht. 332 Mrd. kWh bedeuten einen Zuwachs um 6 %, bei der Stromerzeugung betrug die Steigerung 3,7 Mrd. kWh (5 %). Bezogen auf den gesamten Primärenergieverbrauch Deutschlands haben die erneuerbaren Energien damit einen Anteil von rund 14 % erreicht, beim Stromverbrauch sind es 25 %.

Die Erhebung zeigt auch, dass die erneuerbaren Energien im Stromverbund über das gesamte Jahr Konstanz entwickelt haben. Da die Spitzenerträge der Windkraft im Frühjahr und im Herbst liegen, die Photovoltaik dagegen im Sommer dominiert, lassen sich die Unterschiede in der Stromproduktion mittlerweile auch innerhalb des Bereichs der erneuerbaren Energien ausgleichen – und das auf hohem Niveau. Die monatliche Stromproduktion aus Wasser, Wind, Biomasse und Photovoltaik bewegt sich um die 12 Mrd. kWh. Lediglich im Februar sinkt sie unter die Grenze von 10 Mrd. kWh.

Photovoltaik weiter mit guten Zuwachsraten

Trotz der gesunkenen Einspeisevergütungen legt die Photovoltaik weiter zu. Die Zuwachsraten liegen zwar nicht mehr auf dem Rekordniveau der Jahre 2010 bis 2012, sind aber immer noch zweistellig. Das unterstreichen auch die Zahlen der Bundesnetzagentur für 2013. Demnach gingen im vergangenen Jahr 124.000 neue PV-Anlagen an das Netz, so dass sich die Gesamtzahl der in Deutschland installierten Solarstromanlagen auf über 1,4 Millionen erhöht hat. Die Gesamtleistung dieses Bereichs betrug zum Jahresende fast 36.000 MWp.

Von allen Anlagen, die erneuerbare Energie produzieren, entfallen die meisten auf den Bereich Photovoltaik. Mit fast 43 % ist die PVA die mit Abstand führende alternative Energiequelle.

Der solare Hauptstandort in Deutschland ist Bayern. Dort sind mittlerweile 441.504 Photovoltaikanlagen installiert, auf Platz 2 folgt Baden-Württemberg mit 249.579 Anlagen. Die beiden südlichen Bundesländer stellen somit fast 50 % der in Deutschland installierten Solarstromanlagen.

Für andere Bundesländer, die den Solartrend noch nutzen wollen, wird die Zeit allerdings knapp. Das liegt weniger am „Solardeckel“ von 52.000 MWp, der beim derzeitigen Stand der Entwicklung 2018 erreicht werden könnte. Dieser Termin gerät durch die Pläne des neuen Wirtschafts- und Energieministers Siegmar Gabriel (SPD) stark ins Wanken. 2014 könnte da noch ein gutes Jahr für die Entscheidung pro PVA sein.

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