Förderung für Solarstrom-Speicher in Österreich

Your ads will be inserted here by

Easy Plugin for AdSense.

Please go to the plugin admin page to
Paste your ad code OR
Suppress this ad slot.

Solaranlage

Bild © Petra Beerhalter – Fotolia.com

Oberösterreich ist zwar nur das dritt- bzw. viertgrößte Bundesland (nach Bevölkerung bzw. Fläche) der Alpenrepublik, aber in Sachen Erneuerbare Energien stellt es die nationale Spitze dar. Im Bereich der Photovoltaik spricht der landeseigene Energiesparverband sogar von einer weltweit führenden Solarregion. Diese Stellung hat Oberösterreich durch den kontinuierlichen Ausbau seiner Solarkapazitäten erreicht – und zwar in allen Bereichen, von der Forschung bis zur Ausstattung von Schulen mit Photovoltaik-Anlagen. Auch bei der Speichertechnologie gibt Oberösterreich den Trend an: Das Land hat jetzt ein eigenes Programm zur Förderung von Solarstromspeichersystemen.

10 % Solarstromanteil bis 2020

Was Oberösterreich mit der Wasserkraft traditionell schon an Erneuerbaren Energien vorweisen kann, soll nun auch im Solarbereich realisiert werden: ein zweistelliger Anteil der Energie aus der Sonne für die Stromversorgung der Bürger. Um dieses ehrgeiziges Ziel zu erreichen, setzt die Landesregierung genau dort an, wo der Solarstrom produziert wird. Mit der Förderung von Speichersystemen sollen die PVA-Betreiber motiviert werden, ihren Strom auch selbst zu verbrauchen. Dass die Oberösterreicher der Eigenversorgung sehr positiv gegenüberstehen, zeigen die Zahlen aus der Solarthermie. Hier kommt mittlerweile fast ein Quadratmeter Kollektorfläche auf jeden der 1,4 Millionen Einwohner des Bundeslandes. Möglich gemacht hat diese Entwicklung die konsequente Förderung aus dem Landeshaushalt. Mit dem PV-Speicher-Programm soll der Direktverbrauchsanteil des Solarstromsvon von derzeit 30 % auf 70 % gesteigert werden.

Solarstromspeicher – die Förderbedingungen

Als Vorreiter für die alternativ Energie-Technologien bleibt Oberösterreich auch bei den Solarstromspeicher konsequent: gefördert werden nur die neuen Lithium-Ionen-Akkus, deren Entladetiefe doppelt so groß ist wie die der traditionellen Bleibatterien. Damit wird gleich sichergestellt, dass die Speicher in ausreichendem Maße notstromfähig sind, eine höhere Lebensdauer erreichen und die Förderung so mehr Nachhaltigkeit erreicht. Förderberechtigt sind private PVA-Betreiber, deren Anlage eine Nennkapazität von 50 kWp nicht überschreitet. Die maximal förderfähige Speicherkapazität beträgt 6 kWh. Das Bundesland Oberösterreich zahlt für jede kWh Speicherkapazität 800 Euro dazu; die obere Förderhöhe liegt somit bei 4.800 Euro bzw. bei 50 % der Kosten eines Speicherprojekts. Die Finanzierung wird durch eine Million Euro aus dem Umwelt- und Energieressort des Landes gesichert. Die Landesregierung geht davon aus, dass auf diese Weise mindestens 200 PVA-Betreiber unterstützt werden können.

Beitrag zum Solarland Oberösterreich

Diese Zahlen machen aber auch deutlich, dass mit der neuen Förderung eigentlich mehr ein Impuls gesetzt werden soll. Denn in Oberösterreich gibt es fast 16.000 PVA Betreiber, deren übergroße Mehrheit im Sinne des Gesetzes förderfähig wäre. Die Speicherförderung ist nicht an den Bau einer Solaranlage gekoppelt und steht somit auch für alle Bestandsanlagen zu Verfügung. Eine zweckmäßige Orientierung für die Oberösterreicher bildet das Ergebnis des ersten Jahres der deutschen Solarstromspeicherförderung. Hier wurden 2013 mehr als 2.000 Finanzierungshilfen gegeben – bundesweit. Rein statistisch gesehen ist Oberösterreich also auch in diesem Solar-Bereich weiter Spitze.

Schlagwörter:

Leave a Reply