Einspeisevergütung ab Oktober 2014

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Solarförderung

Bild © Petair – Fotolia.com

Seitdem der Photovoltaik-Zubau 2013 die von der Bundesregierung präferierte Größenordnung erreicht hat, ist wieder Normalität in die Entwicklung der Einspeisevergütung eingezogen. Die heftigen Sprünge von mehreren Prozent Absenkung aus den Boom-Jahren 2010 bis 2012, als sich die Kapazitäten teilweise verdoppelten, gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Anfang Oktober 2014 gab die Bundesnetzagentur ein weiteres Novum bekannt: Erstmals sinkt die Degression der Einspeisevergütung unter 0,5 %.

Unterschreitung des gesetzlichen Rahmens

Grund für die Absenkung der Degression auf 0,25 Prozent, die zumindest für die Monate Oktober, November und Dezember 2014 gilt, ist ein Zubau an Photovoltaik-Anlagen in den letzten 12 Monaten, der sogar noch unter dem Limit des EEG liegt. Bei 2.400 MW bis 2.600 MW neuer Leistungskapazität pro Jahr bleibt die monatliche Absenkung der Einspeisevergütung konstant bei 0,5 %. Vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 gingen indes nur 2.397 MW Photovoltaikleistung an das öffentliche Netz – der geringste Zuwachs seit Jahren und von der Größenordnung her auch noch knapp unter dem Limit des aktuellen Zubauplans. Was früher bei Überschreitungen zu erhöhter Degression führte, senkt in der Gegenrichtung die Degression auch moderater ab. Aus den vorgesehenen 0,5 % werden nun für das nächste Vierteljahr 0,25 %. Da die traditionell schwachen Wintermonate wohl kaum einen neuen Zubau-Boom auslösen werden, können die Photovoltaik-Interessenten davon ausgehen, dass diese geringe Absenkung noch einige Monate mehr bestehen bleiben wird.

Die aktuellen Einspeisetarife

Auf der Basis der ohnehin stark reduzierten Einspeisesätze fällt die neue Absenkung fast schon unmerklich aus. Sie beträgt ganze 4 Cent im Vergleich der Monate September und Oktober – sinkt für Anlagen bis 10 kWp von 12,69 auf 12,65 Cent pro kWh. Der Schwund in den Monaten November und Dezember wird noch marginaler. Dann erhalten Betreiber von AufDach-Anlagen bis 10 kWp immer noch 12,62 bzw. 12,59 Cent pro kWh.

Die 12-Cent-Grenze ist auch für Betreiber von PV-Anlagen bis 40 kWp noch nicht in Sicht. Sie erhalten pro eingespeister kWh im Oktober 12,31 Cent, im November 12,28 Cent und im Dezember 12,25 Cent.

Bei den Anlagen bis 1 MW kWp dagegen fällt im November das 11-Cent-Limit. Von 11,01 Cent pro kWh im Oktober verringern sich die Sätze auf 10,98 Cent im November und auf 10,95 Cent im Dezember. Die Freiflächen-Anlagen haben mittlerweile ein Grundniveau erreicht, auf dem die neue 0,25-Prozent-Quote nurmehr 2 Cent ausmacht. Hier sinken die Tarife pro kWh von 8,76 Cent im Oktober auf 8,74 Cent im November und auf 8,72 Cent im Dezember.

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