Einspeisevergütung in Österreich sinkt leicht

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Proffessionelle Solarzellenreinigung

Bild © siwi1 – Fotolia.com

Alle Jahre wieder – heißt es in der Weihnachtszeit für die Photovoltaik-Interessenten in Österreich auf eine milde Gabe ihrer Regierung hoffen. Genauer gesagt: auf eine milde Senkung der Einspeisetarife. Denn jedes Jahr im Dezember wird Höhe der Einspeisevergütung vom Wirtschafts- und Energieministerium für das Folgejahr festgelegt. Für 2015 können die künftigen PVA-Betreiber aufatmen. Der zuständige Minister Reinhold Mitterlehner hat es (nach Abstimmung mit dem Umweltminister Andrä Rupprechter und dem Sozialminister Rudolf Hundstorfer) mit der Absenkung bei den in der Ökostrom-Verordnung festgelegten 8 % belassen.

Moderate Senkung mit Investitionsausgleich

Damit werden in Österreich für AufDach-Anlagen mit einer Nennleistung bis zu 200 kWh im Jahr 2015 11,5 Cent pro eingespeister KWh an PVA-Betreiber gezahlt, die im kommenden Jahr einen Antrag auf Förderung stellen und diesen auch genehmigt bekommen. Real wird die Einsepisevergütung noch um 2,2 Cent pro kWh aufgewertet, da der Zuschuss zu den Investitionskosten weiterhin bei 30 % bleibt und so maximal 200 Euro pro kWp bei der PVA-Planung kalkuliert werden können. Der Run auf Photovoltaikanlagen hat in Österreich wieder angezogen. Ende September 2014 waren in der Alpenrepublik bereits 5.000 neue Anträge auf Solarstromanlagen gestellt worden, obwohl die Aussichten am Jahresanfang alles andere als rosig aussahen.

Harter Schnitt und leichte Korrekturen

Denn 2014 waren die Einspeisetarife deutlich stärker gesunken, als im Ökostromgesetz vorgesehen. Die österreichische Photovoltaikbranche ereilte 2013 (natürlich wieder zur Weihnachtszeit) die sehr unfrohe Botschaft, dass die neue Regierung gleich mit 33 % Einspeisevergütung-Absenkung in das neue Jahr starten wollte. Letztendlich wurden es dann nur 28 %, aber auch damit war das Ende der komfortablen Vergütungen bei drastisch gesunkenen Investitionskosten eingeläutet. Immerhin konnte man in Österreich 2014 immer noch mehr Vergütung pro kWh erhalten als in Deutschland. Zu den offiziellen 12,5 Cent pro kWh gesellte sich mit dem Investitionszuschuss eine Aufwertung auf 14,8 Cent pro kWh. Dafür sorgte die neue Steuer auf den selbst verbrauchten Strom bei PVA-Betreibern in Österreich für Sorge. Im ersten Quartal 2014 war denn auch kaum Investitionsbereitschaft zu verzeichnen. Erst als die Steuer im Juli zurückgenommen wurde, kam der Photovoltaikmarkt wieder in Bewegung.

Stromspeicher – der neue Sport in Österreich

Mit dem Fallen der Steuer auf den Eigenverbrauch hat nicht nur das Interesse für Photovoltaikanlagen wieder angezogen, sondern sind auch die Speichersysteme für Solarstrom zunehmend in den Fokus gerückt. Der Verband Photovoltaic Austria (PVA) und der Klima- und Energiefonds haben sogar einen Wettbewerb ausgeschrieben, mit dem originelle und optimierte Nutzungsvarianten von Solarstrom der Öffentlichkeit als gute Beispiele präsentiert werden sollen. Nachdem die Einspeisevergütung kaum noch als attraktiv empfunden wird, soll nun der optimierte Eigenverbrauch für eine schnellere Amortisation von PVA sorgen.

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