Photovoltaik-Speicher: Eigenverbrauch wird immer attraktiver

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solar anstieg

Bild © vege – Fotolia.com

Wirtschaftliche Speicher leiten eine neue Ära der Photovoltaik ein: Der Paradigmenwechsel in der Solarstromerzeugung – weg von der Einspeisevergütung, hin zum Eigenverbrauch – benötigt einige Zeit, um im reale Leben anzukommen. Nach zwei Jahren drastischer Senkung der Einspeisetarife haben diese sich auf einem Niveau zwischen 10 und 12 Cent pro kWh eingepegelt. Das entspricht in etwa dem derzeitigen Stand der Kosten, die eine PVA für die Produktion einer Kilowattstunde Solarstrom verursacht.

Der durchschnittliche Strompreis beträgt mittlerweile mehr als das Doppelte. Diese Differenz macht den Eigenverbrauch attraktiv. Bisher konnten die dafür notwendigen Solarspeicher die Verbraucher jedoch noch nicht überzeugen. Jetzt bahnt sich hier – wie bei der Kostensenkung bei Solarmodulen seit 2010 – eine Wende an.

Sinkende Speicherkosten sorgen für sichere Refinanzierung

Preiswerte Blei-Akkus oder teurere Lithium-Ionen-Speicher? Diese Frage sorgte bislang in der Wirtschaftlichkeitsberechnung von Solarstromanlagen für ein Null-Summen-Spiel. Mit der unterschiedlichen Lebensdauer und Entladetiefe machte die Wahl zwischen beiden Systemen fast keinen monetären Unterschied. Ähnlich ging auch die Rechnung bezüglich der eingesparten Bezugskosten von Strom aus. Um einen echten Vorteil zu erlangen, muss die Eigenversorgung schon etwa zwei Drittel des Strombedarfs decken. Das trauten viele Interessenten den neuen Speichersystemen nicht zu. Jetzt aber erleichtern die sinkenden Preise für Solarspeicher die Entscheidung für die Eigenversorgung per PVA. Seit einem Jahr sind die Kosten für solare Speichersysteme um etwa 25 % gesunken. Der Trend hält an. Die Experten rechnen mit weiteren Preisreduzierungen von jährlich 10 %. Spätestens ab 2017 sollten dann nach ihrer Meinung alle Speichersystemw rentabel arbeiten.

Die Eigenversorgung gibt neue Impulse für den Solarmarkt

Die Zurückhaltung der Solarinteressenten drückte sich auch in rückläufigen Verkaufszahlen aus. Mit der gegenüber 2011 um die Hälfte reduzierten Einspeisevergütung wurde die Investition in eine Solaranlage vom cleveren Rendite-Modell zur langwierigen Refinanzierung.

Noch 2013 wurden monatlich 7.000 bis 10.000 PVA auf deutschen Dächern installiert. 2014 waren es höchstens 7.000 pro Monat. Obwohl die Speichertechnologie seit 2013 kräftig gefördert wird, gab es am Markt kein System, dass die Interessenten „schlagend“ überzeugt und damit den Verkauf von Solaranlagen angekurbelt hätte. Bis heute haben erst etwa 1 % der Solaranlagenbetreiber auf Speichertechnologie umgestellt. Für die restlichen 99 % und alle, die Solarstrom gerade erst für sich entdecken, tun sich jetzt allerdings bessere Bedingungen auf. Die sinkenden Preise für Speichersysteme sind nur die eine Seite. Da der Strompreis seit 2001 nur noch die Aufwärtsrichtung kennt, birgt die Solar-Selbstversorgung sogar noch ein zusätzliches sicheres Rendite-Potenzial.

Selbst die großen Stromversorger wie RWE oder envia kommen jetzt mit eigenen Solarpaketen auf den Markt – natürlich Speicher ready.

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One Response to “Photovoltaik-Speicher: Eigenverbrauch wird immer attraktiver”

  1. Trotz sinkender Einspeisevergütung: Solaranlagen lohnen sich noch Says:

    […] selbst produzierten Stroms zu festgelegten Preisen ist nur die eine Seite der Sonnenstrom-Medaille. Die andere ist der Eigenverbrauch. Selbst in den besten Einnahmejahren für Solarstromanalagen mussten doch die Kosten für den […]

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